
3. Liga
REGIONALLIGA WEST
Trainer schlägt nach fünf Pleiten in Folge Alarm
Westliga-Klub St. Johann musste in Hohenems erneut eine Niederlage einstecken. Für die kommende Saison fordert Trainer Kletzl mehrere Verstärkungen. Auch der FC Pinzgau kommt nicht vom Fleck. Die englischen Wochen fordern die Spieler derzeit auch ordentlich heraus.
Die Formkurve bei Westligist St. Johann zeigt steil nach unten. Auf den 3:0-Sieg zum Frühjahrsstart gegen Lauterach folgten fünf Niederlagen. Am Ostermontag fuhren die Pongauer mit einem 1:3 aus Hohenems heim. „Es war wieder keine schlechte Partie“, befand Trainer Bernhard Kletzl. Dennoch weiß auch er, dass es im Moment einfach nicht läuft. Die Spieler trafen zu viele falsche Entscheidungen, bekamen teilweise die Gegentore auf eine zu leichte Art und Weise.
Im Winter ist er gekommen, musste sich erst ein Bild vom Kader machen. Nach seinen ersten sechs Pflichtspielen fällt er ein hartes Urteil: „Richtung neuer Saison musst du reagieren. Im Prinzip gibt es elf Spieler, die ligatauglich sind. Wenn Stammspieler ausfallen, können wir es nicht kompensieren!“
Chancen nicht genutzt
Die Einstellung und der Charakter der Truppe passe zwar. Laut dem 41-Jährigen muss in der kommenden Transferphase jedoch dringend reagiert werden, denn in der Regionalliga Nord warten einige sehr starke Gegner aus Oberösterreich. „Richtung neuer Saison musst du die richtigen Schlüsse daraus ziehen, dass du nicht unter die Räder kommst“, erklärt Kletzl, der aus seiner Zeit bei Vöcklamarkt die Stärke der dortigen Teams kennt.
So wie in St. Johann läuft man auch beim FC Pinzgau seit Längerem einem Sieg hinterher. Die Saalfeldener warten gar seit sechs Partien auf einen Dreier, verloren Montag in Lauterach 0:1. „Wenn du die Chancen nicht machst, kannst du nicht gewinnen“, kritisierte Coach Adonis Spica.
Wie St. Johann hatte auch sein Team eine lange Reise nach Vorarlberg – in einer englischen Woche wie dieser ein zusätzlicher Aufwand. „Wir spielen fünf Monate nicht und dann fünfmal in 17 Tagen“, ärgerte sich Spica. Die Müdigkeit der Spieler spürte auch Seekirchen-Trainer Mario Lapkalo, der aber wenigstens über ein klares 5:1 in Schwaz jubeln konnte: „Absolut verdient. Ich hoffe, dass sich die Spieler wieder Selbstvertrauen angeeignet haben.“ Bischofshofen holte gegen Dornbirn ein torloses Unentschieden. „Zwei verlorene Punkte“, sagte Coach Sean Caldwell.
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Bild: Andreas Tröster
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